Flops

Lessons learned?

Der Begriff „Scheitern“ findet seinen Ursprung im "Scheit", dem gespaltenen Holz.
Seine heutige Verbreitung erlangte er über die Seefahrt. Das Scheitern bezeichnet hier das Zerschellen eines Schiffes, welches vom Sturm auf Klippen oder Felsen geworfen wurde.

„Je planmässiger Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft Sie der Zufall“
Friedrich Dürrenmatt

Arten des Scheiterns

Verspätet, mit Kostenüberschreitung, Nutzenarm, Disfunktional, Aufgegeben oder "Weißer Elefant"?

Misserfolg im Projekt hat viele Gesichter

Projekte ohne Nutzen - warum?

Es scheint in Deutschland besonders viele Projekte zu geben, auf die mehrere dieser Bewertungen zutreffen. Als "Weiße Elefanten" bezeichnet man Planungsleichen und moderne Ruinen - Projekte, die viel kosten, ohne Nutzen zu haben. Bauten und Anlagen die ohne Funktion einfach nur ungeliebt und ungenutzt in der Gegend herumstehen oder virtuell vor sich hin modern..„Weißer Elefant“ steht heute für große und i.d.R. teure gescheiterte technische Großprojekte. Für Prestigeprojekte, die nicht durch den von ihnen ausgehenden Nutzen gerechtfertigt werden. Offensichtlich ist Projektmanagement weder eine deutsche Erfindung, noch eine deutsche Stärke. Hätten deutsche Erfindungen wie das FAX, Transrapid, regenerative wie nuklare Energietechnologien mit besserem Projektmanagement in Deutschland besser in Wert gesetzt werden können? Nicht unbedingt. Negativbeispiele, wie der BER, Kalkar, Hamm-Uentop, Stuttgart 21 u.v.m. zeigen, dass die spektakulärsten "Weißen Elefanten" durch Politik- um nicht zu sagen, Demokratieversagen entstehen. Allerdings ist auch die Bilanz der Projekte zentralisch oder autoritär organisierter Staaten wie Frankreich oder Rußland nicht wirklich besser; zumal wenn naheliegt, dass diese uns Informationen vorenthalten.

Weniger umstrittene, z.B. Software- oder Sanierungsprojekte, zeigen, dass die Performanz dezentral (oder "agil") organisierte Projekte im Vegleich zur zentralistischen "Wasserfall" (oder eben TopDown) organisierten Projekten, ab einer gewissen Größenordnung schwächelt. Dies gilt im Besonderen, wenn eigentlich um mehrere Projekte eines Projektportfolios geht. Trotzdem haben sowohl der Agile als auch der Klassische Ansatz im Projektmanagement ihre Berechtigung, wenn Ihre jeweiligen Vorteile in einem "hybrid" gemanageten Projekt zum Tragen kommen. Der individuelle methodische Ansatz passt schließlich auch hervorragend zur wichtigsten Eigenschaft jeden Projektes: Seiner Individualität!

Weiße Elefanten

Der Begriff geht auf das alte Siam zurück. Dort galten weiße Elefanten wegen ihrer Seltenheit als besonders exquisites Geschenk. Hier war der Unterhalt eines heiligen/weißen Elefanten zwar etwas ehrenvolles, er "verschlang" aber auch hohe Summen für die Unterhaltung. Gleichzeitig war es nicht gestattet, die Tiere zur Arbeit einzusetzen. Da sie den Beschenkten wegen der hohen Unterhaltskosten oft genug ruinierten, kennen wir eher die übertragene Bedeutung des Begriffs.

„Weißer Elefant“ steht heute für große und i.d.R. teure gescheiterte technische Großprojekte. Beispielsweise einen Staudamm ohne Wasser. Für Prestigeprojekte, die nicht durch den von ihnen ausgehenden Nutzen gerechtfertigt werden. Zuweilen wird in Anlehnung an Siam auch dann von einem Weißen Elefanten gesprochen, wenn die Investitionskosten für ein Projekt niedrig, die Folgekosten jedoch hoch sind.

Deutsche Projekte

Die Kostenexplosionen von Stuttgart21, BER, Autobahnen, Atommeilern und vielen anderen öffentlichen und privaten Projekten stellen die deutsche Projektmanagementkomptenz in Frage. Beispiele für misslungene Projekte finden sich im privaten wie öffentlichen Sektor und insbesondere auch im Bereich der Public-Private Partnerschaften. Allein die Sanierungen von Bühnen in Berlin, München, Köln , Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Dresden und Bayreuth verschlingen Milliardenbeträge. In manchen Fällen explodieren die Kosten, sorgen Fehlplanungen für Verzögerungen, und Ensembles müssen jahrelang auf Ersatzspielstätten ausweichen. Niemand sagt, dass dieses Geld nicht gut angelegt ist, aber wurde es auch gut verplant? Betrachten wir einige Projekte genauer:

Flughafen Berlin Brandenburg (BER) Berlin

Risiken können berechnet werden

Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ ist ein seit 1991 geplanter und seit 2005 im Bau befindlicher internationaler Verkehrsflughafen, an der südlichen Stadtgrenze von Berlin. Bauherr ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Deren Gesellschafter sind die Länder Berlin und Brandenburg zu je 37 Prozent sowie die Bundesrepublik Deutschland zu 26 Prozent. Er soll die Flughäfen Schönefeld (dessen Gelände er teilweise umfasst) und Tegel ersetzen; der Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen BER legt fest, dass der Flugbetrieb am Flughafen Tegel spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme des Flughafens BER eingestellt wird. 

Schon bald nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde klar, dass die historisch gewachsene Aufteilung des Berliner Flugverkehrs auf die Flughäfen Tempelhof, Tegel und Schönefeld nachteilig für deren Betreiber, Passagiere und Anwohner ist. Ab 1993 wurde in einem Raumordnungsverfahren nach dem besten Standort für einen Berliner Großflughafen mit einer Kapazität von 60 Mio. Passagieren pro Jahr und vier Start- und Landebahnen gesucht. Unter sieben untersuchten Alternativen belegte der heutige Standort Schönfeld - im Wesentlichen aufgrund seines dicht besiedelten Umlandes - den letzten Platz.

Mehr

Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor (THTT) Hamm-Uentop

Risiken können berechnet werden

Als Hochtemperaturreaktor (HTR) werden Kernreaktoren bezeichnet, die wesentlich höhere Arbeitstemperaturen und Wirkungsgrade ermöglichen, als andere Reaktortypen. Erreicht wird dies durch die Verwendung eines gasförmigen Kühlmittels (Helium) und keramischen statt metallischer Werkstoffe im Reaktorkern. Allerdings diffundiert Helium leicht durch feste Materialien. Als Moderator dient Graphit, der den Brennstoff in tennisballgroßen Kugeln umschließt.

Thermische Brüter arbeiten mit Thorium als Brutstoff. Die Technologie ist interessant weil es auf der Erde zwei- bis dreimal soviel Thorium wie Uran gibt und natürlich winkt, wie bei allen Brutreaktoren, im Hintergrund die Idee die Abfallproblematik per Transmutation zu schwächer radioaktiven Stoffen zu lösen. Allerdings müssen die frischen Brennelemente bei der Verwendung von Thorium zusätzlich Material enthalten, das waffenfähig ist. Nach einer Erstbefüllung mit angereichertem Uran- oder, Plutoniumoxid wird durch Neutronenanlagerung und Betazerfall aus Thorium spaltbares Uran. Auch sind mit Brennelementen dieser Art höhere Abbrände als bei Standard-Leichtwasserreaktoren erreichbar.

Mehr

Schneller Natriumgekühlter Reaktor (SNR-300) Kalkar

SNR Kalkar - Politscher Wille und politische Dynamik im Konflikt

(SNR-300) Kalkar war ein Kernreaktor, der zur  Energiegewinnung und Erzeugung spaltbaren Materials dienen sollte. Zweck der Brutreaktor-Entwicklung war die bessere Ausnutzung der Kernbrennstoffe. Theoretisch kann mit Brutreaktoren rund 50 mal mehr Energie gewonnen werden als mit Leichtwasserreaktoren, indem schnelle (nicht moderierte) Neutronen aus dem inneren Kern des Reaktors - wie sie bei Kernspaltungen freigesetzt werden - in dessen umgebenden Mantel Uranoxyd zu Plutonium transmutieren. Die Befürworter der Schnelle Brüter Technologie versprachen sich davon sowohl die Lösung des Problems der begrenzten Verfügbarkeit von angereichertem Uran, als auch die von dessen Abfallproblematik. Dafür waren Sie bereit den Aufbau einer Plutoniumwirtschaft in Kauf zu nehmen.

Der erste deutsche Brutreaktor wurde in den Jahren 1971 bis 1974 in Karlsruhe gebaut. 1972 wurde die belgisch-deutsch-niederländische Schnell-Brüter-Kernkraftwerksgesellschaft mbH gegründet, welche die Siemens-Tochter Interatom mit dem Bau des schnellen Brüters in Kalkar beauftragte. Das Projekt wurde von der Über Projekt-Manager EUersten öffentlichen Anhörung an von kritischen Fragen begleitet. 1976 lief der Chef der Interatom, Klaus Traube, ...

Mehr

Elbphilharmonie (Hamburg)

Elbphilharmonie Fertig

Die Elbphilharmonie ist ein nach Entwurf von Jacques Herzog und Pierre de Meuron fertiggestelltes Konzerthaus in Hamburg, das 2016 fertiggestellt wurde. Über die Jahre seiner Erbauung wurde "Elphi" zu einem prominenten Beispiel für Kostensteigerungen und Fehlplanung öffentlicher Bauten. Nach seiner Fertigstellung jedoch überwiegt der öffentliche Beifall für die spektakuläre Architektur und akustische Qualität

Der Große Saal ist das Herzstück der Elbphilharmonie. Die Klangarchitektur stammt vom renommierten japanischen Akustik-Designer Yasuhisa Toyota. Der auf Stahlfedern ruhende Konzertsaal ist von Außengeräuschen hermetisch abgeschlossen. Im Inneren des nach dem "Weinberg-Prinzip" erbauten Konzertsaales streuen tausende von individuell geformten Gipsfaserplatten den Schall der Musik gleichmäßig in jeden Winkel des Saals.

Mehr

Toll Collect - Public Private Partnership (PPP)

Risiken können berechnet werden

In den 1980er Jahren wurde es verkehrspolitisch zunehmend wünschenswerter auch den Straßenverkehr an den Kosten der Infrastruktur zu beteiligen. Deshalb wurde 1995 eine Eurovignette für Lkw eingeführt.

1994 hatte die Telekom-Tochter DeTemobil zusammen mit der französischen Sagem erste "System zur automatischen Gebührenerhebung durch GSM-Mobilfunktechnik" vorgestellt, das in einem Feldversuch auf der A555 zwischen Köln und Bonn getestet wurde. Den Aufbau des Systems veranschlagte man mit 1 Milliarde DM. 1998 entwickelten dieselben Ingenieure, die bei beiden Feldversuchen als Gutachter dabei waren, als "TÜV InterTraffic" zusammen mit Beratern von PriceWaterhouseCoopers unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft Beratergruppe LKW-Maut" (BLM) eine geheime Ausschreibung zur deutschen LKW-Maut.

Mehr

FISCUS (Föderales Integriertes Standardisiertes Computer-Unterstütztes Steuersystem)

Risiken können berechnet werden

FISCUS war eine nie fertig entwickelte Software für die öffentliche Hand. Gedacht war sie als einheitliche Software für die Finanzämter der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Bei einer Entwicklungszeit von dreizehn Jahren betrugen die Entwicklungskosten bis Anfang 2006 rund 400.000.000 €, ohne ein brauchbares Ergebnis zu liefern.

In den 1990er Jahren hatte jedes Bundesland für die Steuererhebung eigene Softwarelösungen entwickelt. Es war naheliegend den unnötigen Aufwand an Parallelentwicklungen durch einheitliches, arbeitsteilig entwickeltes System zu reduzieren.

Eingesetzt wurde SEtec (Software-Engineering-Technology) der Münchener Software- und Beratungsfirma Softlab und mit Vollstreckung startete Nordrhein-Westfalen 2001eines der ersten FISCUS-Entwicklungsprojekte.

Mehr

INPOL "Neu" (INformationssystem POLizei)

Risiken können berechnet werden

Die entwicklungsgeschichtlichen Wurzeln von Inpol lagen im BS100 Großrechner von Siemens. Das System wurde 1972 flächendeckend eingeführt und mehrfach weiterentwickelt. Allerdings zeigten sich seine technischen Grenzen endgültig in den 80er Jahren.

1992 wurde die Neukonzeption beschlossen. Grob- und Detailkonzept von INPOL "Neu"  wurden unter Federführung des Bundeskriminalamtes (BKA) von der Daimler-Benz InterServices (DEBIS) entwickelt, die später von T-Systems übernommen wurde. INPOL "Neu" sollte, neben den alten Aufgaben (Recherche) von INPOL mit grafischer Datenverarbeitung aufgerüstet werden, als auch dazu befähigt werden, mittels Clusteranalysen Zusammenhänge im Datenbestand zu erkennen.

Bei einem Probelauf brach das System INPOL "Neu" im April 2001 nach wenigen Minuten zusammen und stürzte ab. Der Bundesrechnungshof hat die Kosten für INPOL- "Neu" bis zu diesem Zeitpunkt auf etwa 60 Mio € beziffert ...

Mehr

Bischofresidenz (Diözesanes Zentrum Sankt Nikolaus) Limburg

Risiken können berechnet werden

Das heutige Diözesane Zentrum Sankt Nikolaus (Limburg) geht auf die Befassung des Domkapitels mit der Frage der Wohnung für den Nachfolger von Bischof Kamphaus im Jahr 2004 zurück. Danach wurden Zwei Mio. € für ein neues Wohngebäude in einem Ensemble kirchlicher Gebäude auf dem Domberg zu errichtenVerfügung gestellt.

2007 hat die Verwaltungskammer die Gesamtkosten für das „Domplatz-Projekt“ auf 3,5 Mio. € begrenzt.  Nach dem Amtsantritt von des neuen Bischof Tebartz-van Elst umfasste das Bauprojekt 2008 die Restaurierung und den Ausbau der alten Vikarie, der Küsterwohnung und Stadtmauer, den Neubau einer Bischofswohnung, einer Bischofskapelle, eines Schwesternhauses, von Empfangs- und Sitzungsräumen, Außenanlagen und weiteren Gebäuden. Bis Januar 2008 hatte das Domkapitel - nach innerkirchlichen Protesten - die Kostenobergrenze der auf sieben Mio. € angewachsenen Planung zunächst auf 1,65 Mio. € herab- und im Februar 2008 dann wieder auf 2,5 Mio € aus dem Bistumshaushalt heraufgesetzt.

Mehr

Kreuzbauten (Bundesministerien) Bonn

Risiken können berechnet werden

Das Ministeriumsgelände ist der Beginn eines 1968 geplanten Regierungsviertels, das mit sieben Kreuzbauten Platz für alle Bundesministerien schaffen sollte. Tatsächlich errichtet wurden aber nur zwei der ursprünglich sieben geplanten Kreuzbauten, also ca. 30% ursprünglich geplanten Projektumfanges realisiert.

Um die Stellung Berlins und den Anspruch auf die Deutsche Einheit zu unterstreichen erließ die Bundesregierung in Bonn 1956 einen Baustopp für Bundeseinrichtungen in Bonn. Im folgenden Jahrzehnt arbeitete die Bundesregierung in Bonn dezentral, an vielen provisorischen Standorten. Dann jedoch überwog der Wunsch nach einer zentraleren und effizienteren Lösung für die Verwaltungsbedürfnisse der Bundesrepublik Deutschland. 1969 entschloss sich die Bundesregierung unter Georg Kiesinger zu einem Projekt, das für 143,5 Mio DM bis 1974 alle Bundesministerien in Anschluss an das Regierungsviertel unterbringen sollte. Die Stadt Bonn wurde von dieser Entscheidung überrascht und als Bürger gegen die Beeinträchtigung der Kulisse des Siebengebirges

Mehr

Deutsches Theater (München)

Risiken können berechnet werden

1894 wurde in München ein im Stil des Neobarock gehaltenes, privat betriebenes  Theater errichtet, das im Gegensatz zum Deutschen Theater in Berlin, nicht Ensembletheater, sondern von Beginn an ein reines Gastspieltheater genutzt wurde. Tatsächlich ist es das größte Gastspieltheater mit Vollbühne in Deutschland.

In den 1920er Jahren avancierte das Theater zum prächtigsten Ort der Residenzstadt für glitzernde Revuen. 1939 wurde wurde das Theater erstmals von Paul Otto Baumgarten umgebaut, der eine "Führerloge" installierte.1943 wurde der Zuschauerraum durch einen Bombeneinschlag zerstört. Im Jahre 1951 wurde das Theater wieder aufgebaut. Säulen und Bögen wurden abgebrochen und der Balkon und Rang wurden frei auskragend konstruiert. Die Gestaltung des Innenraums erfolgte im schlichten Stil der 50er Jahre.

1978 bis 1982 wurde das Theater erstmals saniert und dabei von Reinhard Riemerschmid im Stil der Pop Art umgestaltet. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen betrafen ausschließlich das Theatergebäude. Gaststättenbau und ...

Mehr

Sanierung der Kölner Bühnen

Risiken können berechnet werden

In den 1950er und 60er Jahren entstanden in Köln eine Reihe von Bauten des Architekten Wilhelm Riphahn. Darunter ein Ensemble von Gebäuden mit Oper und Schauspielhaus am Offenbachplatz. Damals erhoben sich diese Gebäude nüchtern, klar und hell wie die "Vision einer schlichten, aber besseren Gesellschaft" aus dem Kölner Trümmerfeld. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz. Allerdings gab es auch Kritiker, die den ohne Berücksichtigung des historischen Umfeldes, aber konsequent für Bedürfnisse eines Theaters entwickelten fünfgeschossigen Bau als "Denkmal des Unbekannten Intendanten" bezeichneten.

Wie auch immer, das hoch-funktionale Gebäude hatte Sanierungsbedarf. Im Besonderen in Bezug auf die Haustechnik. Dieser wurde in der Kölner Öffentlichkeit, aber auch im Rat und in der Verwaltung der Stadt Köln seit etwa 2000 verstärkt diskutiert. Thematisiert wurden dabei alle Varianten einer Sanierung des Ensembles (wofür die Denkmalpflege plädierte) oder einzelner seiner Teile, ebenso wie eine Verlegung der Bühnen an einen anderen Standort in der Stadt, was den Komplett- oder Teilabriss des Ensembles zur Folge gehabt hätte. 2003 legte die Verwaltung eine Machbarkeitsstudie vor, ...

Mehr

"Rollenbasierte Oberfläche" - RobasO

Risiken können berechnet werden

Die Informationstechnik der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist komplex. Etwa 120 eigenständig entwickelte IT-Verfahren sind im Einsatz, um die Arbeitsvermittlung zu unterstützen, Fördermaßnahmen abzuwickeln und etwa das Arbeitslosengeld auszuzahlen. Zwischen 2011 und 2016 hat die BA etwa 4,5 Milliarden Euro für IT-Entwicklungen aufgewendet. Insofern überrascht es nicht, dass sich unter IT-Erfolgen der BA (elektronische Aktenhaltung) auch Fehlschläge wie RobasO finden. In der 2015 gestarteten Pilotphase wurde jedoch deutlich, dass die Lösung nicht in der Lage war, die Komplexität von Kundenanliegen und der damit verbundenen Fachverfahren zu managen. Immer wieder gab es Probleme, die Mitarbeiter waren unzufrieden. Nach einer Investition von 60 Millionen Euro und mehr als fünf Jahren Entwicklungszeit beschloss die BA im Februar 2017 den Abbruch des Projektes. Was die Anwendung im einzelnen so unbrauchbar machte, führte die Behörde nicht weiter aus. In Berichten machten das Problem bei der Korrektur einer Kontonummer die Runde – der Anwender hätte den Satz mit sämtlichen Leistungs- und Vermittlungsdaten komplett neu eingeben müssen. ..

Mehr

Termine

Offene Seminare

Dies ist lediglich ein Ausschnitt unseres Terminangebotes. Um alle Seminarangebote zu prüfen verwenden Sie bitte die Filtermaske

                              
Seminarthema Niveau Dauer  Anfang (9:00) Ende (16:30) Ort  Preis  MWSt  Brutto  SNr 
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 26.03.18 09:00Mit 28.03.18 16:30 Berlin 2.450,00 € 465,50 € 2.915,50 € 21
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 19.03.18 09:00Mit 21.03.18 16:30 Frankfurt 2.450,00 € 465,50 € 2.915,50 € 24
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Kompakt4 Tage Mon 26.03.18 09:00Don 29.03.18 16:30 Bonn 2.770,00 € 526,30 € 3.296,30 € 26
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Grundlagen3 Tage Mon 09.04.18 09:00Mit 11.04.18 16:30 Düsseldorf 2.670,00 € 507,30 € 3.177,30 € 41
 Projektmanagement Kompakt3 Tage Mon 09.04.18 09:00Mit 11.04.18 16:30 Frankfurt 2.230,00 € 423,70 € 2.653,70 € 48
 Primavera Risk Analysis Kompakt2 Tage Mon 09.04.18 09:00Die 10.04.18 16:30 Düsseldorf 2.340,00 € 444,60 € 2.784,60 € 49
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 16.04.18 09:00Mit 18.04.18 16:30 Bonn 1.950,00 € 370,50 € 2.320,50 € 57
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Grundlagen3 Tage Mon 16.04.18 09:00Mit 18.04.18 16:30 München 2.670,00 € 507,30 € 3.177,30 € 61
 Projektmanagement Aufbau2 Tage Mon 16.04.18 09:00Die 17.04.18 16:30 München 1.780,00 € 338,20 € 2.118,20 € 65
 Primavera Earned Value Management Kompakt2 Tage Mon 16.04.18 09:00Die 17.04.18 16:30 Frankfurt 2.460,00 € 467,40 € 2.927,40 € 69
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 23.04.18 09:00Mit 25.04.18 16:30 Berlin 2.680,00 € 509,20 € 3.189,20 € 77
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Kompakt4 Tage Mon 23.04.18 09:00Don 26.04.18 16:30 Bonn 2.770,00 € 526,30 € 3.296,30 € 92
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 23.04.18 09:00Mit 25.04.18 16:30 Düsseldorf 2.450,00 € 465,50 € 2.915,50 € 93
 Primavera Risk Analysis Kompakt2 Tage Mon 30.04.18 09:00Die 01.05.18 16:30 Frankfurt 2.340,00 € 444,60 € 2.784,60 € 98
 Projektmanagement Kompakt3 Tage Mit 02.05.18 09:00Fre 04.05.18 16:30 Berlin 2.230,00 € 423,70 € 2.653,70 € 103
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Grundlagen3 Tage Mon 07.05.18 09:00Mit 09.05.18 16:30 Frankfurt 2.670,00 € 507,30 € 3.177,30 € 111
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 07.05.18 09:00Mit 09.05.18 16:30 Bonn 1.950,00 € 370,50 € 2.320,50 € 119
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Grundlagen3 Tage Mon 14.05.18 09:00Mit 16.05.18 16:30 Düsseldorf 2.670,00 € 507,30 € 3.177,30 € 124
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Kompakt5 Tage Mon 14.05.18 09:00Fre 18.05.18 16:30 Bonn 4.100,00 € 779,00 € 4.879,00 € 127
 Primavera P6 EPPM Installation Kompakt5 Tage Mon 14.05.18 09:00Fre 18.05.18 16:30 Bonn 4.100,00 € 779,00 € 4.879,00 € 132
 Primavera Risk Analysis Kompakt2 Tage Mon 14.05.18 09:00Die 15.05.18 16:30 Düsseldorf 2.340,00 € 444,60 € 2.784,60 € 133
 Projektmanagement Grundlagen2 Tage Don 17.05.18 09:00Fre 18.05.18 16:30 Berlin 1.520,00 € 288,80 € 1.808,80 € 138
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Aufbau3 Tage Mon 28.05.18 09:00Mit 30.05.18 16:30 Bonn 3.460,00 € 657,40 € 4.117,40 € 154
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Aufbau3 Tage Mon 28.05.18 09:00Mit 30.05.18 16:30 Düsseldorf 3.920,00 € 744,80 € 4.664,80 € 155
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Grundlagen3 Tage Mon 04.06.18 09:00Mit 06.06.18 16:30 Frankfurt 2.680,00 € 509,20 € 3.189,20 € 174
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Aufbau3 Tage Mon 04.06.18 09:00Mit 06.06.18 16:30 Berlin 3.920,00 € 744,80 € 4.664,80 € 180
 Primavera P6 Enterprise Project Portfolio Management (EPPM) Aufbau3 Tage Mon 04.06.18 09:00Mit 06.06.18 16:30 München 3.920,00 € 744,80 € 4.664,80 € 181
 Primavera Analytics Kompakt2 Tage Mon 04.06.18 09:00Die 05.06.18 16:30 München 2.550,00 € 484,50 € 3.034,50 € 187
 Primavera Analytics Kompakt2 Tage Mon 04.06.18 09:00Die 05.06.18 16:30 Hamburg 2.550,00 € 484,50 € 3.034,50 € 188
 Primavera P6 Professional Project Management (PPM) Kompakt4 Tage Mon 04.06.18 09:00Don 07.06.18 16:30 Frankfurt 3.480,00 € 661,20 € 4.141,20 € 189

 Vollständiger Download der aktuellen Seminartermine als PDF-Datei


Inhouse Training

Welche Vorteile kann Ihnen unsere Inhouse-Schulung bieten?


Terminabsprache

Individuelle Terminabsprache

Sie können sich von den Terminen unserer offenen Seminare unabhängig machen

Flexible Ortswahl

Überall. Gerne auch auf der ISS

Sie und Ihre Teilnehmer sparen wertvolle Zeit und zusätzliche Reise- und Hotelkosten

Sprachauswahl

Primavera P6 GUI und Sprache

Wir passen die Seminarsprache an Ihre Anforderungen an (Deutsch/Englisch)

Maßarbeit

Individuelle Inhouse Schulung Primavera P6

Wir passen Dauer und Agenda an Ihre besonderen Interessen und die Bedürfnisse Ihres Hauses an

Kostenvorteil

Sie stellen Räumlichkeiten und Lizenzen

Kostenvorteil gegenüber unseren Offenenen Seminaren - in Abhängigkeit von unseren Reisekosten - ab zwei Teilnehmern

Kontakt

 

Telefon

+49 (0228) 44 65 78 00

Referenzen

Fragen Sie Anwender nach ihren Erfahrungen mit unserem Projektmanager Training

Thema Firma Teilnehmer   Telefon  PLZ Ort Rdat
Primavera P6 Project Manager Seminar KompaktWayss & Freytag Ingenieurbau AGFrank Schilbach 069/7929-364  D 60489  Frankfurt am Main2018-02-25
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenBauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KGMario Wewer 0591 / 800 49-68 D 49808  Lingen 2018-01-08
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenUniper Technologies GmbHDr. Elena Saykova  D 45896  Gelsenkirchen2017-12-13
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenUniper Technologies GmbHAlexander Ditz +49 (209) 601-3469 D 45896  Gelsenkirchen2017-12-13
Oracle Primavera P6 Seminar AufbauHertel Industrie Service GmbHNeslihan Üstün  +49 0221355528601 D 49811  Lingen (Ems)2017-10-25
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenHertel Industrie Service GmbHNeslihan Üstün  +49 0221355528601 D 49811  Lingen (Ems)2017-10-25
Oracle Primavera P6 Seminar AufbauVanderlande Beewen GmbH & Co. KGAdrian Vetter +49 (0) 271 89044150 D 57074  Siegen 2017-10-12
Oracle Primavera P6 Seminar KompaktOneSubsea, a Schlumberger companyDr. Aenne Schoop +49 5141 806 8744 D 29227  Celle2017-09-14
Microsoft Project Seminar KompaktUniversitätsklinikum BonnSylvia Stoffel  D 53127  Bonn2017-05-28
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenGBM - Gesellschaft für Beratung und Management im Bauwesen mbH Rainer Reimers (+49) 201 24 512 15 D 45147  Essen2017-04-28
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenESE Engineering und Software-Entwicklung GmbHHeiko Schmidt  +49 (173) 5281570  D 38122  Braunschweig2017-04-10
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenVTU Engineering Deutschland GmbHAndrea Ahn +49 (173) 5281570  D 65795  Hattersheim2017-02-08
Microsoft Project Seminar KompaktGeBeWe Transfergesellschaft mbHUwe Tombeil +49(0)208 828 429 - 47 D 46049  Oberhausen2016-08-01
Microsoft Project Seminar KompaktBeschaffungsamt des BMIGabriele Staschiok-Krause +49 (0)22899 610-2422 D 53119  Bonn2016-05-12
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenHera Maintenance GmbHHans-Peter Jochem  +49 209/366-4525 D 45770  Marl2016-02-05
Oracle Primavera P6  Seminar KompaktABB Schweiz AGAnska Liebsch +41 58 588 3784 CH 5401  Baden2016-02-05
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenXERVON Instandhaltung GmbH Fabian Kampner  0176/47384407  D 85126  Münchsmünster2016-01-15
Oracle Primavera P6  Seminar AufbauXERVON Instandhaltung GmbH Fabian Kampner  0176/47384407  D 85126  Münchsmünster2016-01-15
Oracle Primavera P6  Seminar GrundlagenSTRABAG AGBernhard Schmitt 01755614971 D 50679  Köln2015-10-01
Microsoft Project Seminar KompaktTechDo GmbH Nicole Kempner +49 491 91243-148 D 45699  Herten 2015-09-08
Oracle Primavera P6  Seminar KompaktAirbus Defence and SpaceChristian Hecker +49(0) 6298 939-1293 D 74239  Lampoldshausen2015-08-05
Oracle Primavera P6  Seminar KompaktE.ON Kernkraft GmbHJörg Gaspar  +494732-80-25 02 D 26935  Stadland2015-07-04
Oracle Primavera P6 Seminar KompaktANDRITZ HYDRO GmbH Eckhard Gindele  0751 29511-6145  D 88212  Ravensburg2015-04-27
Microsoft Project Seminar KompaktOMNIdata Trading, LdaSimao Maimona +244 222 017 033 AO 4277  Luanda2015-04-08
Oracle Primavera P6 Beratung GrundlagenMBE Coal & Minerals Technology GmbHMarco Steinberg +49 221 99892 -762 D 51105  Köln2014-11-19
Oracle Primavera P6 Seminar KompaktSteinmüller Engineering GmbHDr.-Ing. Wolfgang Bloss +49 (0)2261 78950-375 D 51643  Gummersbach2014-11-12
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenEnrichment Technology Company Limited Sylvia Hergarten  ++49-2461-65481  D 52482  Jülich2014-09-16
Crystal Reports Schulung Kompaktbusiness//acts GmbHThomas Süßmaier +49 221 992259-37 D 51063  Köln2014-07-06
Oracle Primavera P6 Seminar GrundlagenThyssenKrupp Industrial Solutions AG&Christina Böckers (0) 201 828 – 4481 D 45143  Essen2014-05-23
Oracle Primavera P6 Seminar KompaktT/ANGO Turnaround Management Group GmbHPatrick Schmidt +49 (0)211 88242402 D 40213  Düsseldorf2014-02-07

  Download der Kontakte als PDF-Datei